Was kostet eine Webseite? Ehrliche Preise und was Sie wirklich bekommen

Was kostet eine Webseite? Ehrliche Preise und was Sie wirklich bekommen

Daniel Drzewiecki13. März 2026Marketing 4 Min. Lesezeit

# Was kostet eine Webseite? Ehrliche Preise und was Sie wirklich bekommen

Diese Frage stellt uns fast jeder neue Kunde. Und die ehrliche Antwort ist unbefriedigend: Es kommt darauf an.

Trotzdem gibt es Orientierung. Und vor allem gibt es ein paar Dinge, die Sie wissen sollten, bevor Sie Geld ausgeben.

Die Preisspanne ist riesig – und das hat Gründe

Eine Webseite kann 99 Euro kosten (Wix-Abo, selbst gebaut). Sie kann 2.000 Euro kosten (Freelancer, Template). Sie kann 8.000 Euro kosten (Agentur, individuell). Und sie kann 30.000 Euro oder mehr kosten (Großprojekt mit Sonderfunktionen).

Alle sind "Webseiten". Aber sie sind fundamental verschieden – nicht nur optisch, sondern in dem, was sie für Ihr Unternehmen leisten können.

Was eine Webseite für 1.500 bis 3.000 Euro leistet

In diesem Bereich arbeiten Freelancer, die Templates nutzen und anpassen. Das Ergebnis sieht oft solide aus. Die technische Grundlage ist aber oft schwach: schlechte Ladezeiten, keine systematische SEO-Grundoptimierung, keine strukturierten Daten für Google, und eine Abhängigkeit von Page-Builder-Plugins, die Webseiten aufblähen.

Für einen Ein-Mann-Betrieb oder ein sehr kleines Unternehmen, das nur eine digitale Visitenkarte braucht, kann das ausreichen. Für alle, die über die Webseite tatsächlich Kunden gewinnen wollen, nicht.

Der häufigste Fehler: Diese Webseiten sehen beim Launch gut aus und tun dann... nichts. Kein organischer Traffic, keine Anfragen, kein messbarer Beitrag zum Umsatz.

Was eine Webseite für 5.000 bis 12.000 Euro leistet

Das ist der Bereich, in dem seriöse Agenturen und erfahrene Freelancer arbeiten, die auf Webseiten als Wachstumsinstrument spezialisiert sind. Was Sie hier bekommen sollten:

Individuelles Design statt Template. Nicht im Sinne von "sieht anders aus", sondern im Sinne von: Die Struktur der Seite ist auf Ihre Zielgruppe, Ihre Produkte und Ihre Conversion-Ziele ausgerichtet.

Technische SEO als Standard, nicht als Aufpreis. Schnelle Ladezeiten, sauberer Code, strukturierte Daten, eine suchmaschinenfreundliche URL-Struktur. Das ist kein Luxus – ohne das werden Sie bei Google nicht gefunden.

Verkaufspsychologisch aufgebauter Content. Die Texte sind nicht einfach erklärt was Sie tun, sondern adressieren die Probleme Ihrer Zielgruppe und führen zur Handlung.

Mobil an erster Stelle. Über 60 Prozent aller Besuche kommen heute vom Smartphone. Eine Webseite, die mobil nicht optimal funktioniert, verliert die Mehrheit der Besucher.

Was Sie für 12.000 Euro und mehr bekommen

Komplexere Projekte. Webseiten mit umfangreichen Funktionen: Konfiguratoren, Kundenbereiche, E-Commerce, mehrsprachige Seiten, CRM-Integrationen, automatisierte Prozesse. Je mehr Funktionalität und individuelle Entwicklung gefragt ist, desto höher der Preis.

Außerdem: Agenturen mit Overhead. Konferenzräume, Pitch-Präsentationen, viele Beteiligte. Das schlägt sich im Preis nieder – nicht immer in der Qualität.

Die Frage, die wichtiger ist als der Preis

Bevor Sie über Budget sprechen, klären Sie diese Frage: Was soll die Webseite für Ihr Unternehmen leisten?

Wenn die Antwort "eigentlich brauchen wir nur etwas zum Vorzeigen" ist, reichen 3.000 Euro. Wenn die Antwort "wir wollen darüber neue Kunden gewinnen und Fachkräfte ansprechen" ist, brauchen Sie ein Budget, das diese Ziele auch realistisch erreichen kann.

Die teuerste Webseite ist nicht die, die 10.000 Euro kostet. Die teuerste Webseite ist die, die 3.000 Euro kostet und Ihnen dann drei Jahre lang nichts bringt.

Was Sie bei jedem Budget vermeiden sollten

Webseiten ohne klare Conversion-Ziele. Was soll ein Besucher tun, wenn er auf Ihrer Seite landet? Anrufen? Ein Formular ausfüllen? Ein Angebot anfragen? Wenn das nicht klar ist, wird die Webseite keine dieser Aktionen auslösen.

Webseiten ohne SEO von Anfang an. SEO nachträglich einbauen ist teuer und ineffizient. Wer SEO als Add-on nach dem Launch anbietet, versteht modernes Webdesign nicht.

Webseiten auf proprietären Systemen. Manche Agenturen entwickeln auf Systemen, die nur sie selbst bedienen können. Das macht Sie abhängig. Achten Sie darauf, was mit der Seite passiert, wenn Sie die Zusammenarbeit beenden.

Webseiten ohne laufende Betreuung. Eine Webseite ist kein Einmalprojekt. Sie braucht Updates, Anpassungen, Optimierungen. Klären Sie vorab, wie das geregelt ist.

Was my-scale anbietet – und was nicht

Wir entwickeln Webseiten für mittelständische Unternehmen, die einen konkreten Beitrag zu Kundengewinnung und Recruiting leisten sollen. Das bedeutet: individuelles Design, SEO als Standard, verkaufspsychologischer Aufbau, saubere Technik.

Was wir nicht machen: günstige Template-Seiten für Unternehmen, die hauptsächlich eine digitale Visitenkarte wollen. Dafür gibt es andere.

Im kostenlosen Erstgespräch analysieren wir, was Ihre Webseite leisten soll und was das realistischerweise kostet. Ohne Druck, ohne Standard-Pakete.